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Der Rat der Stadt Lippstadt hat in einer Sondersitzung am Montag, 9. März 2026, über die Übernahme einer Bürgschaft für das Klinikum Lippstadt – Christliches Krankenhaus beraten und mehrheitlich einen Beschluss gefasst.
Ausfallbürgschaft ist befristet
Dieser sieht vor, dass die Stadt eine befristete Ausfallbürgschaft zur Absicherung eines vom Kreditinstitut gewährten Kredites zugunsten des Klinikums Lippstadt GmbH übernimmt.
Das Klinikum hat eine große Bedeutung
„Das Klinikum hat eine große Bedeutung für die Region, sowohl was die Gesundheitsversorgung angeht als auch als einer der größten Arbeitgeber in Lippstadt und Umgebung“, sagt Bürgermeister Alexander Tschense.
Stadtrat stimmte mit deutlicher Mehrheit zu
Der Rat habe diese besondere Funktion der kommunalen Daseinsvorsorge, die das Klinikum durch die medizinische Versorgung wahrnimmt, anerkannt und der Übernahme der Ausfallbürgschaft mit deutlicher Mehrheit zugestimmt.
Intensive Gespräche lagen der Entscheidung zugrunde
Der Zustimmung vorausgegangen waren intensive Gespräche, zu denen sich eine kleine Gruppe von Ratsmitgliedern mit finanzwirtschaftlichem Hintergrund und Vertreter des Krankenhauses getroffen hatten.
Wirtschaftliche Daten genauestens überprüft
„In dieser Gruppe wurden die wirtschaftlichen Daten noch einmal intensiv überprüft“, so Tschense weiter.
Mit dem Klinikum wurden Sicherheiten verhandelt
Gleichzeitig waren Sicherheiten mit dem Klinikum verhandelt worden, die für den Fall einer Inanspruchnahme der Bürgschaft automatisch dem Bürgschaftsgeber Stadt Lippstadt zufallen.
Am Montagabend waren die Ergebnisse aus den Gesprächen dem gesamten Rat noch einmal vorgestellt worden, der auf dieser Basis die Entscheidung für die Übernahme der Bürgschaft traf.