Stadtmagazin Author
Datum: 11. März 2026
Lesezeit: 2 min
Kategorie: Dies & Das

Christine Kempkes, Trauerbegleiterin, Autorin und Dozentin, liest auf Einladung des Hospizkreises Lippstadt aus ihrem Buch: „Abschied gestalten. Die letzte Lebensstrecke bewusst erleben: Was am Ende wirklich zählt.“

Christine Kempkes, Trauerbegleiterin, Autorin und Dozentin, liest auf Einladung des Hospizkreises Lippstadt im Rathaussaal Lippstadt.

 

Der Umgang mit den Tabuthemen Sterben und Tod

Früher oder später trifft es uns alle.

Das Lebensende – ob altersbedingt oder durch eine lebensverkürzende Diagnose – stellt eine Ausnahmesituation dar: Wie gehen wir mit den vermeintlichen Tabuthemen Sterben und Tod um?

Sprechen über das, was uns beschäftigt

Wie kommen wir ins Gespräch über das, was uns jetzt beschäftigt?

Wie binden wir unsere Kinder mit ein? Und wie können wir in dieser belastenden Zeit als Angehörige stabil bleiben?

Das Lebensende ist kein Gesprächsthema

Auch wenn alle wissen, dass das Lebensende ein Teil des Daseins ist, fällt es oft schwer, darüber zu sprechen.

Das Thema wirkt wie ein leises Tabu, das man am liebsten umgeht.

Den Grundstein legen für den eigenen Trauerweg

Doch gerade aus der Sicht der späteren Trauer kann man zu Lebzeiten – und in der sensiblen Zeit zwischen Tod und Beisetzung – so viel tun, um einen liebevollen, heilsamen Grundstein für den eigenen Trauerweg zu legen.

Die Autorin zeigt, wie Erinnerungen entstehen können

Christine Kempkes zeigt mit großer Herzenswärme, wie Erinnerungen entstehen können, die uns und unsere Liebsten später tragen.

Bleibende Momente auf kreative Weise festhalten

Sie lädt dazu ein, auf kreative Weise Momente festzuhalten, die bleiben dürfen.

Über alte Verletzungen reden und Beziehungen kitten

Sie ermutigt, Gespräche über schwierige Themen zu wagen, vielleicht noch alte Verletzungen zu versöhnen und Beziehungen zu befrieden.

Kinder achtsam in den Trauerprozess aufnehmen

Und sie öffnet Wege, wie auch Kinder behutsam und achtsam in diesen Prozess einbezogen werden können – damit sie sich gesehen, gehalten und mitgemeint fühlen.

Die Lesung ist am Samstag, 21. März 2026

Die Veranstaltung findet am Samstag, 21. März 2026 um 15 Uhr, im Rathaussaal Lippstadt statt – Eintritt frei.