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Im Rahmen des vom Hospizkreis Lippstadt angebotenen Kurses zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung hatten sich die Teilnehmerinnen über mehrere Monate intensiv mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandergesetzt.

Nach erfolgreichem Abschluss des Qualifizierungskurses übernehmen die Damen die Aufgabe der ehrenamtlichen Hospizbegleitung. Foto: Hospizkreis Lippstadt
Schwerstkranke Menschen einfühlsam begleiten
Im Mittelpunkt der Ausbildung stand die einfühlsame Begleitung schwerstkranker Menschen sowie die Unterstützung ihrer Angehörigen.
Im richtigen Moment schweigen können
Neben fachlichem Wissen erfordert Hospizarbeit vor allem empathische Kommunikation, aufmerksames Zuhören und das richtige Gespür für Momente des Schweigens.
Schwierige Situationen gemeinsam tragen
Im Kern bedeutet Hospizarbeit, da zu sein und schwierige Situationen gemeinsam zu tragen.
Zur Qualifizierung gehört auch die eigene Reflexion
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der persönlichen Reflexion und die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen, Ressourcen und persönlichen Grenzen.
„Dasein ist oft wichtiger als alles, was man sagen könnte.“
Ergänzend wurden Kenntnisse zur Hospiz- und Palliativversorgung, zum Umgang mit Schmerz, zu rechtlichen Fragestellungen wie Patientenverfügung und assistiertem Suizid sowie zu spirituellen Aspekten und Trauerbegleitung vermittelt.
Am Ende stand eine zentrale Erkenntnis, die das Selbstverständnis der Hospizarbeit zusammenfasst: „Dasein ist oft wichtiger als alles, was man sagen könnte.“