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Epilepsie – die Krankheit verstehen“ lautet der Titel einer Veranstaltung zu der das Klinikum Lippstadt am Dienstag, 9. Juni 2026, einlädt.
Dr. Ingo Meister hält den Vortrag
Privatdozent Dr. Ingo Meister, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit Schlaganfallzentrum, informiert in in seinem Vortrag über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung.
Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung
Epilepsien gehören zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen.
In Deutschland sind schätzungsweise 600.000 Menschen betroffen.
Täglich wird ein Patient mit Epilepsie aufgenommen
Allein im Klinikum Lippstadt wird jeden Tag mindestens ein Patient mit einem epileptischen Anfall stationär aufgenommen.
Die Erkrankung tritt oft im höheren Lebensalter auf
Früher galt die Epilepsie als eine Erkrankung, die in erster Linie Kinder betrifft, heute weiß man, dass sie besonders bei Menschen in höherem Lebensalter erstmalig auftreten kann.
Die Symptome sind vielfältig
Jedoch wird sie häufig nicht oder spät erkannt, da die Symtpome vielfältig sind und auch in Verbindung mit anderen Grunderkrankungen auftreten können.
Eine kurze Funktionsstörung des Gehirns
Bei einem epileptischen Anfall handelt es sich um eine vorübergehende Funktionsstörung des Gehirns.
Die Anfälle hören von selbst wieder auf
In der Regel geht diese einher mit einem plötzlichen, anfallsartig auftretenden Ereignis, das nur wenige Minuten andauert und von selbst wieder aufhört.
Von Ohnmachtsanfällen bis Verkrampfungen
Beispiel dafür kann ein Ohnmachtsanfall, ein kurzes „Aussetzen“ des Bewusstseins, das Zucken einzelner Gliedmaßen oder eine Verkrampfung des gesamten Körpers sein.
Der Neurologe stellt die Diagnose
Doch „nicht jede Bewusstlosigkeit bedeutet, dass eine Epilepsie vorliegt“, erklärt Dr. Ingo Meister „ob es sich tatsächlich um einen epileptischen Anfall handelt oder andere Ursachen zu Grunde liegen, kann letztlich nur der Neurologe feststellen.“
Die psychische Belastung ist oft enorm hoch
Für Patienten, die bereits einen epileptischen Anfall erlebt haben, sowie deren Angehörige kann die Krankheit eine enorme psychische Belastung darstellen.
Wie verhält man sich als Angehöriger richtig?
„Wann und in welcher Situation kommt es möglicherweise zum nächsten Anfall? Kann ich weiterhin meinen Beruf ausführen?
Wie kann ich mich als Angehöriger verhalten?“
Chefarzt Dr. Meister geht auf allerlei Fragen ein
Auf diese und weitere Fragen der Teilnehmer wird Chefarzt Dr. Meister im Rahmen seines Vortrags ebenfalls eingehen.
Interessierte müssen sich nicht anmelden
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet im Vortragsraum im Untergeschoss des Klinikum an der Wiedenbrücker Straße statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.