Datum: 5. August 2026
Lesezeit: 2 min
Kategorie: Dies & Das

Gewalt an Frauen hat viele Gesichter: Sie reicht von häuslicher und sexualisierter Gewalt bis hin zu digitalen Formen wie Cyberstalking, Hass im Netz oder dem Missbrauch von Bildern durch sogenannte Deepfakes.

Konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Um dieses Thema stärker in den Fokus zu rücken und gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten für Lippstadt zu entwickeln, lädt Bürgermeister Alexander Tschense alle Bürgerinnen und Bürger zum Dialog „Gewalt an Frauen“ ein.

Der Dialog findet am 10. September 2026 statt

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. September 2026, ab 18.30, IQ Lippstadt, Dr.-Arnold-Hueck-Straße 2, statt.

Die Zunahme digitaler Gewalt thematisieren

Sie knüpft an die Demonstration gegen Gewalt an Frauen im April 2026 an, bei der insbesondere auch die zunehmende Bedeutung digitaler Gewalt thematisiert wurde.

„Nicht wegsehen. Zuhören. Handeln“

„Nicht wegsehen. Zuhören. Handeln. Dieses Motto soll unseren Dialog prägen“, betont Bürgermeister Alexander Tschense.

Gewalt an Frauen ist keine Privatsache. Sie betrifft unsere gesamte Gesellschaft.

Wie kann man der Gewalt wirksam vorbeugen?

Deshalb ist es wichtig, dass wir miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam überlegen, wie wir Betroffene noch besser unterstützen und Gewalt wirksam vorbeugen können.“

Die Veranstaltung bringt Akteure zusammen

Die Veranstaltung bringt Akteurinnen und Akteure aus Beratungseinrichtungen, Gesundheitswesen, Polizei, Justiz, Politik, Verwaltung, Bildung, Vereinen und weiteren Institutionen zusammen.

Hilfsangebote sichtbarer machen

Gleichzeitig richtet sich die Einladung ausdrücklich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Ziel ist es, bestehende Netzwerke zu stärken, Hilfsangebote sichtbarer zu machen und gemeinsam neue Impulse für Prävention, Sensibilisierung und Unterstützung zu entwickeln.

Gewalt gegen Frauen auch im digitalen Raum

„Gewalt gegen Frauen endet nicht an der eigenen Haustür und findet längst auch im digitalen Raum statt.

„Gemeinsam Verantwortung übernehmen“

Umso wichtiger ist es, dass wir hinschauen, informieren und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Der Gewalt konsequent entgegentreten

Jede und jeder kann dazu beitragen, Betroffene zu stärken und Gewalt konsequent entgegenzutreten“, sagt Daniela Franken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lippstadt.

Erfahrungen austauschen und Ideen entwickeln

Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden einen kurzen Überblick zur Thematik „Gewalt an Frauen“ – sowohl im häuslichen als auch im digitalen Raum.

Alle interessierten Bürger sind willkommen

Darüber hinaus bietet der Dialog die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander in Lippstadt zu entwickeln.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Interessierten sind willkommen.

Die Anmeldefrist endet am 31. August 2026

Um eine Anmeldung bis Montag, 31. August 2026, per E-Mail an gleichstellung@lippstadt.de wird gebeten.

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