In diesem Artikel
„Mord am Hellweg“, Europas größtes internationales Krimifestival, geht im Herbst 2026 in die nächste Runde.
Vom 19. September bis 14. November 2026
2002 als Biennale gegründet, findet das Festival in diesem Jahr vom 19. September bis zum 14. November 2026 bereits zum zwölften Mal statt – mit ca. 100 Veranstaltungen und 200 Mitwirkenden an über 100 verschiedenen, teilweise außergewöhnlichen Veranstaltungsorten.
Erstmals ist Lippstadt mit vier Lesungen Teil des Festivals
Kooperationspartner des Festivals sind 18 Kommunen und freie Kultureinrichtungen an Ruhr und Hellweg.
Erstmals gesellt sich die Stadt Lippstadt zum Kreis der Veranstaltungsorte und lädt zu vier Lesungen ein.
Peter Grandl liest auf der Schlossbühne
Den Anfang macht Peter Grandl am Mittwoch, 23. September 2026, um 19.30 Uhr mit seinem Science-Thriller „Reset: Die Wahrheit stirbt zuletzt“, den er auf der Schlossbühne in Overhagen lesen wird.

Peter Grandl ist als erster von vier Schriftstellern im Rahmen des Literaturfestivals „Mord am Hellweg“ zu Gast in Lippstadt. Foto: Gila Sonderwald
Der Kurzkrimi spielt in Overhagen
Außerdem liest er an diesem Abend erstmals seinen Kurzkrimi, den er für die aktuelle „Mord am Hellweg“-Anthologie geschrieben hat und der auf Schloss Overhagen spielt.
„Reset – Die Wahrzeit stirbt zuerst“
Peter Grandl, Autor des preisgekrönten Sensationsthrillers „Turmschatten“, schreibt stets am Puls der Zeit.
Das gilt auch für sein neues Werk „Reset – Die Wahrheit stirbt zuerst“.
Was ist eine Lüge und was ist die Wahrheit?
Grandl entwirft hier erneut ein fiktives, aber erschreckend aktuelles Szenario.
In einer Gegenwart, in der KI-generierte Inhalte im Internet kursieren, ist die Wahrheit nicht mehr von der Lüge zu unterscheiden.
Menschen begehen entsetzliche Verbrechen
Fake News fluten die Nachrichtenportale, Fotos und Videos stellen sich als Fälschungen heraus und Computerstimmen täuschen am Telefon vor, echte Menschen zu sein.
Von Angst und Unsicherheit getrieben begehen die Menschen entsetzliche Verbrechen.
Um Superintendent O’Brien bricht das Chaos aus
Mittendrin ermittelt Superintendent Valentine O’Brien für den britischen Geheimdienst im deutschen Luftraum, gerade als die digitalen Netze kollabieren und um ihn herum das Chaos ausbricht.
Klaus-Peter Wolf verströmt Ostfriesen-Flair
Der gefeierte Bestsellerautor und ausgewiesene Experte für Ostfriesland-Krimis, Klaus-Peter Wolf, macht das Stadttheater in Lippstadt am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 19.30 Uhr unsicher.
Die Krimi-Lesung ist am 6. Oktober 2026 im Stadttheater
Im Gepäck hat er neben dem zwanzigsten Fall seiner Ermittlerin Ann Kathrin Klaasen auch tatkräftige Unterstützung.
Bettina Göschl sorgt für die passende musikalische Untermalung zur schaurig-spannenden Krimilesung.

Klaus-Peter Wolf liest aus seinem aktuellen Krimi „Ostfriesenerbe“ und wird musikalisch unterstützt von Bettina Göschl. Foto: Wolfgang Weßling
In „Ostfriesenerbe“ geht es um einen Bauunternehmer
Im lang erwarteten neuen Fall „Ostfriesenerbe“ soll Wolfs Ermittlerin Ann Kathrin Klaasen den plötzlichen Tod eines wohlhabenden Bauunternehmers aufklären, doch schnell landen die Ermittler in einem Netz aus Lügen, Intrigen und lang gehüteten Familiengeheimnissen.
Ermittlerin Klaasen wird schnell misstrauisch
Obwohl der Todesfall zunächst natürlichen Ursprungs zu sein scheint, zeigen sich schnell Unstimmigkeiten, die Klaasen sofort misstrauisch machen.
Dunkle Machenschaften dringen ans Licht
Als dann auch noch weitere Todesfälle im Umfeld des Bauunternehmers aufgedeckt werden, wird klar, dass ein dunkles Geheimnis die idyllische Region bedroht.
Spuren führen tief in die Vergangenheit und bringen dunkle Machenschaften ans Licht.
Brutales Verbrechen vor idyllischer Kulisse
Dabei versteht es Wolf wie kein Zweiter, das Publikum mitzunehmen auf eine nervenaufreibende Reise in die idyllische Kulisse Ostfrieslands.
Es gelingt dem Autor meisterhaft, die raue Schönheit der norddeutschen Landschaft mit der Spannung eines packenden Krimis zu verbinden.
Ein spannender Krimi-Abend voller Wendungen
Das Publikum erwartet im neuesten Ostfriesenkrimi aus der Feder von Klaus-Peter Wolf ein Pageturner mit unerwarteten Wendungen und überraschenden Enthüllungen.
Er ist ein Garant für Hochspannung an diesem Abend.
Eva Almstädt und „Die letzte Predigt“
Die Erfolgsautorin Eva Almstädt ist am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 19.30 Uhr zu Gast in der Jakobikirche Lippstadt.

Bestsellerautorin Eva Almstädt stellt ihren Krimi „Akte Nordsee: Die letzte Predigt“ vor. Foto: Inga Sommer
Die Schriftstellerin ist in Hamburg geboren und aufgewachsen und hat schon als Kind und Jugendliche mit Begeisterung geschrieben.
Die Krimi-Reihe ist an der Nordsee angesiedelt
Beim Schreiben hält sie sich an das Motto „Hauptsache Meer“.
Ihr Krimi um die Lübecker Kriminalkommissarin Pia Korittki wurde zum Auftakt einer Reihe, deren Titel regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind.
Fentje Jacobsen und Niklas John ermitteln gemeinsam
Seit 2022 schreibt Eva Almstädt eine weitere Krimireihe mit Schauplatz Nordsee.
Ermittler sind die Anwältin Fentje Jacobsen und der Journalist Niklas John.
Das Duo recherchiert wegen eines ertrunkenen Pastors
Im vierten Teil der „Akte Nordsee: Die letzte Predigt“ wird ein Pastor in Estherwieck tot im Watt aufgefunden. Ertrunken.
War es ein Unfall? Am Tag zuvor hatte er eine ungewöhnlich entrüstete Predigt gehalten und die Polizei muss von einem Verbrechen ausgehen.
Journalist John gerät plötzlich unter Verdacht
Die Ermittlungen nehmen eine neue Wendung als eine frühere Freundin, die den Pastor am Tag zuvor besucht hatte, als vermisst gemeldet wird.
Niklas John gerät unter Verdacht, denn er hatte die junge Frau am Abend ihres Verschwindens noch getroffen.
Anwältin Fentje Jacobsen muss Spürsinn beweisen
Als deren sterbliche Überreste in der Nähe einer alten Marinekapelle gefunden werden und Niklas den Verdacht nicht ausräumen kann, bittet er Fentje Jacobsen als Anwältin um Hilfe.
Können die beiden gemeinsam den wahren Mörder finden?
Martin Walker ist mit „Bredouille“ zu Gast
Martin Walkers Romane verkaufen sich millionenfach und sind in 18 Sprachen übersetzt.
Sein sympathischer Provinzpolizist Bruno erobert schon seit mittlerweile 18 Fällen die Herzen von Publikum und Kritik.
Auch der 18. Fall spielt in Südfrankreich
Walker, geborener Schotte und ehemaliger Journalist beim „Guardian“, lebt und schreibt selbst im südfranzösischen Périgord, der Heimat seines beliebten „Chef de police“.
Bruno wird von magischen Verbrechen angezogen
Daran wird es liegen, dass Walker stets die passenden Worte für die romantische Idylle findet, die im Kontrast zu den unheimlichen Verbrechen steht, die Bruno wie magisch anziehen.
Fans hören am 3. November 2026 Auszüge aus dem neuen Krimi
So auch im neuesten Fall „Bredouille“, den Martin Walker am Dienstag, 3. November 2026, um 19.30 Uhr im Stadttheater Lippstadt vorstellt.
An einem malerischen Aussichtspunkt über dem Vézère-Tal sitzt eine erfolgreiche Geschäftsfrau tot in ihrem Wagen.
Eine tote Geschäftsfrau und drei Abschiedsbriefe
Auf dem Beifahrersitz liegen gleich drei Abschiedsbriefe und trotzdem hat Bruno seine Zweifel, ob der Fall wirklich so klar ist, wie er zu sein scheint.
Zweifel, die ihn schlimmstenfalls seinen Job kosten könnten…
Till Beckmann ist die deutsche Lesestimme
Die deutsche Lesestimme für Walkers Bruno übernimmt der Schauspieler und Theatermacher Till Beckmann, der bei „Mord am Hellweg“ ein gern gesehener Gast ist.
Durch den Abend führt Journalistin und Sprecherin Alexa Christ, die ebenfalls seit Langem eng mit dem Festival verbunden ist.
Tickets gibt es online und in der Kulturinformation Lippstadt
Tickets gibt es über Mord am Hellweg: Programm
Außerdem sind Infos und Tickets erhältlich in der Kulturinformation Lippstadt im Rathaus, Tel. (0 29 41) 5 85 11, Mail: post@kulturinfo-lippstadt.de

Martin Walker gastiert am 3. November 2026 mit dem 18. „Bruno“-Krimi „Bredouille“ in Lippstadt. Foto: Klaus-Maria Einwanger/Diogenes Verlag