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Der Rat der Gemeinde Anröchte hat Jochen Schlebes einstimmig zum neuen Ortsvorsteher für Mellrich gewählt.

Bürgermeister Alfred Schmidt (l.) und seine Stellvertreterin Alexandra Falkenau gratulieren dem neuen Mellricher Ortsvorsteher Jochen Schlebes. Foto: Gemeinde Anröchte
Amtsantritt am 1. April 2026
Der Beschluss fiel in der Ratssitzung am 24. März 2026.
Der Nachfolger von Franz-Josef Grae tritt sein Amt zum 1. April 2026 an.
Gemeinderat bestätigte Schlebes einstimmig
Die CDU-Fraktion hatte den Mellricher auf Basis des Ergebnisses der Kommunalwahl vom 14. September 2025 vorgeschlagen.
Der Rat folgte diesem Vorschlag ohne Gegenstimme.
Franz-Josef Grae schied nach zwölf Jahren aus
Franz-Josef Schlebes übernimmt das Amt von Franz-Josef Grae, der es nach zwölf Jahren zum 31. März 2026 niederlegte.
Ortsvorsteher-Posten war Familiensache
Der bisherige Amtsinhaber hatte die Aufgabe 2014 von seinem Vater Josef Grae übernommen, der Mellrich zuvor 25 Jahre lang als Ortsvorsteher vertreten hatte.
Damit lag das Amt insgesamt 37 Jahre in der Verantwortung einer Familie.
Der Ortsvorsteher ist die erste Anlaufstelle
Der Ortsvorsteher vertritt die Belange seiner Ortschaft gegenüber dem Gemeinderat.
Er ist erste Ansprechperson vor Ort, bündelt Wünsche und Anliegen der Bevölkerung und trägt sie in die kommunalpolitische Beratung.
Dem Bürgermeister gegenüber in der Verantwortung
Darüber hinaus kann die Gemeindeverwaltung ihn mit konkreten Aufgaben der laufenden Verwaltung beauftragen.
Diese führt er in direkter Verantwortung gegenüber dem Bürgermeister.
Ein Ehrenbeamter auf Zeit
Das Amt des Ortsvorstehers ist ehrenamtlich. Während seiner aktiven Amtszeit wird er zum Ehrenbeamten ernannt.
Voraussetzung für eine Wahl ist, dass der Kandidat in der Ortschaft wohnt, für die er bestellt wird.
Das bürgerschaftliche Engagement hat Tradition
Das Ortsvorsteheramt gehört zu den ältesten Formen bürgerschaftlichen Engagements in der kommunalen Selbstverwaltung Nordrhein-Westfalens.
Verlässliche Stimme in der Gemeindepolitik
Es sichert, dass auch kleinere Dörfer und Ortschaften eine verlässliche Stimme in der Gemeindepolitik behalten — nah an den Menschen, direkt im Ort.