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Orgelmusik mit Johannes Vetter
Heute ist Johannes Vetter aus Bielefeld zu Gast in der Lippstädter Marienkirche.
Er gestaltet das Konzert der wöchentlich stattfindenden Reihe „30 Minuten Orgelmusik“. Beginn der Veranstaltung ist um 16.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Das Programm führt durch fast vier Jahrhunderte der Musikgeschichte.
Den Auftakt bildet Johann Sebastian Bachs Fantasie g-Moll BWV 542.
Mit der „Estampie“ aus dem Robertsbridge Codex erklingt anschließend eines der ältesten überlieferten Werke für Tasteninstrument.
Es folgt die vierte der „Sechs Fugen über den Namen B-A-C-H“ op. 60 von Robert Schumann, bevor William Byrds berühmtes Variationswerk „The Bells“ mit seinen eindrucksvoll nachgeahmten Glockenklängen den Schlusspunkt setzt.
Johannes Vetter wurde im rheinischen Velbert geboren und studierte evangelische Kirchenmusik an der Folkwanghochschule in Essen, wo er 1977 das A-Examen ablegte.
Nach einer Tätigkeit als Lektor in Tirana war er Kantor in Velbert, Ratingen und Düsseldorf.
Von 1991 bis 2006 wirkte er als Kantor in den von-Bodelschwingh’schen Anstalten Bethel und setzte dort mit großen Chor- und Orchesterprojekten musikalische Akzente.
Anschließend übernahm er die künstlerische Leitung des Forum Kreuzeskirche in Essen, wo er neben Konzertaufführungen auch interdisziplinäre Projekte initiierte.
Weitere Stationen führten ihn unter anderem nach Jerusalem sowie an St. Marien Stiftberg in Herford, wo ihn bis Juni 2026 eine enge kulturelle Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold prägte.