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Nach der Kommunalwahl bilden sich die Gremien der Stadt Lippstadt und ihrer Gesellschaften jeweils neu und so ist ein gewisser Wechsel nach jeder Ratsperiode ein ganz normaler Vorgang.

Helga de Horn (li.) und Udo Strathaus (re.) wurden von Geschäftsführer Meinolf Köller (M.) nach 21-jähriger Mitgliedschaft aus dem Aufsichtsrat der GWL verabschiedet. Foto: GWL
Gravierende Veränderungen im Aufsichtsrat
Besonders gravierend fiel die Veränderung dieses Mal bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft aus.
Insgesamt sieben Aufsichtsratsmitglieder wurden nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde aus dem Aufsichtsrat der GWL Grundstücks- und Wohnungsbau GmbH Lippstadt verabschiedet.
Insgesamt schieden sieben Mitglieder aus
Mit Ursula Jasperneite-Bröckelmann, Christine Goussis, Lisa Vollmer, Wilhelm Glarmin und Jürgen Breuer sind nun langjährige Aufsichtsratsmitglieder ausgeschieden.
Wichtige Impulse bei den GWL-Projekten gegeben
Sie hätten wichtige Impulse bei der strategischen Weiterentwicklung der GWL und der Umsetzung konkreter Projekte gegeben, heißt es in der Pressemeldung der GWL.
An verschiedenen innovativen Ideen mitgewirkt
Dazu gehören u.a. die Entwicklung eines Klimapfades zur Klimaneutralität bis 2045, innovative Quartierslösungen zur Wärmeversorgung wie sie z.B. an der Juchaczstraße umgesetzt werden sowie innovative Bauformen wie die neuen dreigeschossigen Mehrfamilienhäuser in Holzrahmenbauweise an der Gorch-Fock-Straße in Lippstadt.
Besonderer Dank an Helga de Horn und Udo Strathaus
Ein besonderer Dank galt Helga de Horn und Udo Strathaus, die beide jweils 21 Jahre dem Aufsichtsrat der GWL angehörten.
In dieser Zeit wurden wichtige und stadtbildprägende Projekte realisiert, so Geschäftsführer Meinolf Köller.
An der Realisierung städteprägender Konzepte beteiligt
Zu nennen seien z. B. die Umgestaltung des Areals der alten Marienschule an der Fleischhauerstraße zu einer Stadtbücherei mit angrenzenden Wohn- und Gewerbeobjekten.
Neubaugebiete oder Innovations Quartier mitgetragen
Außerdem wirkten sie bei verschiedenen Neubaugebieten wie etwa dem Baugebiet „Auf dem Rode“ mit Wettbewerben zu flächen- und energiesparendem Bauen mit und nicht zu vergessen am Bau des Innovation Quarter (IQ) an der Rixbecker Straße.
Die Bezahlbarkeit der Wohnungsmieten stand im Fokus
Besonders Augenmerk legten Helga de Horn und Udo Strathaus dabei stets auf die Bezahlbarkeit der Wohnungsmieten und die Ressourcen schonende Umsetzung der einzelnen Baumaßnahmen.