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Spritpreise auf Rekordniveau setzen den meisten Kraftfahrern mächtig zu.
Da fehlte zu noch schlechterer Stimmung in den Haushalten ein kräftiger Dreh der Stadtwerke an der Preisschraube.
Stabile Gaspreise im laufenden Jahr 2026
Stadtwerke-Geschäftsführer Siegfried Müller hatte vor wenigen Wochen bereits ein klares Statement abgegeben und die Kundschaft mit der Aussicht auf stabile Gaspreise im Jahr 2026 beruhigt.
Die erste Verbrauchsprognose liegt vor
Das war jedoch nur die Bestätigung der Konditionen. Eine Verbrauchsprognose war darin nicht enthalten. Die kommt jetzt.
Die Zahlen für die Pressemitteilung liefert Michael Feller, bei den Stadtwerken zuständiger Experte für exakte Vorausberechnungen.
Experte Michael Feller erstellt die Vorausberechnungen
Der Rohrnetzmeister berichtet gewöhnlich an den zuständigen Marktgebietsverantwortlichen Trading Hub Europe (THE). Das ist die Tochtergesellschaft aller Gaspipeline-Betreiber in Deutschland.
Den aktuellen Verbrauch und zukünftigen Bedarf im Blick
THE erwartet präzise Nachrichten zur Steuerung der Transportleistungen.
Feller richtet seinen Blick täglich nicht nur auf die zukünftigen Bedarfe, er hat auch die Daten für die Verbräuche.
Positives Bild für die Stadtwerke Lippstadt und ihre Kunden
Danach zeichnet er ein positives Bild für das Unternehmen als auch für die Kunden.
„Wir sind gut durch den Winter gekommen, und der Verbraucher ist es auch“, fasst der Fachmann die Absatzzahlen des ersten Quartals zusammen.
Das erste Quartal ist von größter Bedeutung
Die ersten drei Monate des Jahres 2026 sind von größter Bedeutung in der Energiebranche.
Und für die Haushalte, Industrie und das Gewerbe.
Von Januar bis März werden 40 Prozent der Jahresmenge verheizt
Denn in den ersten 90 Tagen des Jahres werden 40 Prozent der benötigten Jahresmenge verfeuert.
Der eher milde Jahresbeginn war hilfreich
Anders als noch vor fünf Jahren im sehr kalten Winter 2021, als Januar, Februar und ein eiskalter März den Gasabsatz auf 336 Millionen Kilowattstunden beflügelten, war dieses erste Quartal mit einem Gasabsatz von 293 Millionen Kilowattstunden vergleichsweise mild.
Das Fazit lautet: „Wir sind gut durch den Winter gekommen“
Im Januar 2026 ging die Verbrauchskurve gegenüber dem Vorjahr zwar noch um 5 Mio. kWh hoch, im Februar waren es aber schon wieder 13 Millionen weniger.
Der März 2026 schloss sich mit einem Minderverbrauch von 5 Millionen Kilowattstunden an.
Jetzt muss wieder möglichst günstig eingekauft werden
Angenehme Folge für die Konsumenten: „Die Abschläge passen“, wirft Feller zufrieden einen Blick voraus.
Damit das mittelfristig möglichst so bleibt, ist der Einkauf des Unternehmens in diesen Tagen wieder einmal außergewöhnlich stark gefordert, um die erforderlichen Mengen günstig zu sichern.
Attraktive Konditionen an die Kunden weitergeben
Stadtwerke-Chef Müller: „Wir möchten natürlich die attraktiven Konditionen für unsere Kundschaft erhalten.“