Datum: 21. September 2026
Lesezeit: 2 min
Kategorie: Kunst & Kultur

Die teils autobiografisch geprägten Geschichten des Romans, in dem Jenny Erpenbeck ihre Kindheitserinnerungen bei ihren Großeltern auf einem Grundstück am Scharmützelsee in Brandenburg verarbeitet hat, umspannen den Zeitraum von 1906 bis 2002.

Von der Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung

Von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus und den Aufbau der DDR bis hin zur Wiedervereinigung.

Das Stück wird am 24. September 2026 aufgeführt

Jenny Erpenbeck gelang mit „Heimsuchung“, das in einer Inszenierung des WLT Castrop-Rauxel am Donnerstag, 24. September 2026, um 19 Uhr im Stadttheater zu sehen sein wird,  der internationale Durchbruch.

Internationaler Booker Prize für Jenny Erpenbeck

Als erste deutsche Autorin wurde sie zudem mit dem International Booker Prize ausgezeichnet.

Da der Roman zentraler Bestandteil des Abiturs 2027 und 2028 ist, nimmt das Stück eine besondere Bedeutung für das junge Publikum ein.

Persönliche Auseinandersetzung für Regisseur Dietrich

Für Regisseur Nico Dietrich, der aus Brandenburg an der Havel stammt, ist das Stück auch eine persönliche Auseinandersetzung mit der Geschichte, denn er hat die Zeitenwenden der letzten Kapitel selbst durchlebt.

Einschneidende gesellschaftliche Umbrüche

Er hat erfahren, wie einschneidend gesellschaftliche Umbrüche auf Familien und Biografien wirken.

Die Bühnenfassung orientiert sich eng an der Sprache Erpenbecks und strebt danach, die Erzähldichte des Romans erlebbar zu machen.

Der Gärtner bildet die verlässliche Konstante

Während verschiedene Charaktere – vom Großbauern über den Architekten bis hin zur kommunistischen Schriftstellerin – durch die Jahrzehnte führen, bildet der Gärtner die einzige Konstante.

Tickets gibt es in der Kulturinformation

Er verkörpert den Einklang mit der Natur, während um ihn herum die Kämpfe um das Haus toben.

Um 18.15 Uhr gibt es eine Stückeinführung von Linda Keil.

Tickets: Kulturinformation Lippstadt im Rathaus, Tel. (0 29 41) 5 85 11, per E-Mail: post@kulturinfo-lippstadt.de und Online bei lippstadt.reservix.de

„Heimsuchung“ ist ein Stück der Gegenwart nach dem Jahrhundertroman von Jenny Erpenbeck. Foto: Volker Beushausen

Tags: Kultur Theater