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Zeitnah zum Internationalen Frauentag lädt das Klinikum Lippstadt am Dienstag, 17. März 2026, zu einem Vortragsabend ein, der ganz gezielt die Gesundheit von Frauen in den Mittelpunkt rückt.
Experten vermitteln praxisnahe Einblicke
Das Wissen der Experten aus den Fachbereichen Kardiologie, Frauenheilkunde und Nephrologie vermittelt praxisnahe Einblicke, um das Bewusstsein für gesundheitliche Belange von Frauen zu stärken.
Vier Impulsvorträge zur Gesundheit von Frauen
In vier Impulsvorträgen widmen sich die Referenten – alle Mediziner des Klinikums Lippstadt – der Frauengesundheit in verschiedenen Lebensphasen.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet im Vortragsraum an der Klosterstraße statt.
Warnsignale werden häufig fehlgedeutet
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden bei Frauen lange unterschätzt, Warnsignale häufig fehlgedeutet und darum oft spät erkannt.
Dabei ist der geschlechtsspezifische Blick entscheidend für Diagnose und Therapie.
Herzrhythmusstörungen bei Frauen ab 50 Jahren
Herzrasen, Herzstolpern, unruhiges Gefühl in der Brust: Etwa 40 Prozent der Frauen ab 50 Jahren erleben Herzrhythmusstörungen.
Der erste Vortrag beginnt um 18 Uhr
Warum ist das so? Welchen Einfluss hat der Lebensstil? Rhythmusstörungen sind zum Start um 18 Uhr das Thema von Dr. Marc Schlößer, Chefarzt der Kardiologie.
Stress kann Herzschmerz auslösen
Ob in der Literatur, ob im Film: Das „gebrochene Herz“ steht für Herzschmerz, symbolisiert Liebeskummer und mehr.
Also nur eine emotionale Geschichte? Falsch.
Die Ärzte sprechen vom „Broken-Heart-Syndrom“
Richtig ist, dass das sogenannte „Broken-Heart-Syndrom“ oft durch emotionalen oder physischen Stress ausgelöst wird, aber in der Akutphase einem Herzinfarkt ähneln kann.
„Brechen Frauenherzen häufiger?“
Für mehr Klarheit sorgt Dr. Elmar Offers, ebenfalls Chefarzt der Kardiologie, in seinem Vortrag „Brechen Frauenherzen häufiger?“.
Vortrag für Frauen im gebärfähigen Alter
An Frauen im gebärfähigen Alter richten sich die nachfolgenden Vorträge.
Mehr als eine starke Regelblutung
Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen und mehr als „starke Regelblutungen“.
Die Krankheit kann sich erschwerend auf die Möglichkeit schwanger zu werden, auswirken.
Wege für Frauen mit Endometriose
Dr. Jessica Kaufmann, Oberärztin im Zentrum für Frauenheilkunde beleuchtet in ihrem Kurzvortrag „Endometriose und Kinderwunsch“ Herausforderungen und Wege für Frauen mit Endometriose und Kinderwunsch.
Infos zu den Themen Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft und Stillzeit stehen auch im Fokus des Referats von Dr. Abdallah Scheib, Chefarzt der Nephrologie.
Können Frauen mit Autoimmunerkrankungen stillen?
Für Frauen, die aufgrund einer Autoimmunerkrankung, einer chronisch-entzündlichen Erkrankung oder nach einer Organtransplantation mit Immunsuppressiva behandelt werden, ergeben sich im Rahmen einer Schwangerschaft oder bei Kinderwunsch zahlreiche Fragen.
Müssen die Medikamente abgesetzt werden? Wie sieht es in der Stillzeit aus?
Schaden Immunsuppressiva Mutter und Kind?
Können Immunsuppressiva ohne Schaden für Mutter und Kind eingesetzt werden?
Der Nephrologie greift diese Fragen auf.
Anmeldungen zu den Impulsvorträgen sind nicht notwendig
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fragen können auch vorab geschickt werden an oeffentlichkeitsarbeit@klinikumlippstadt.de